Medizinisches Glossar - M -
München, 26.07.2005.
Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) - anderes Wort für Kernspintomographie
makropapulär - großknotig, großblasig
Makrophage - Freßzelle, die relativ große Teilchen, zum Beispiel (z.B.) ganze Bakterien, vernichten kann.
maligne - bösartig, eine Geschwulst, die die Ordnung des Körpers nicht respektiert. Sie wächst unkontrolliert, durchbricht Organgrenzen und/oder bildet Metastasen. Gegenteil : benigne
Malignität - Bösartigkeit
Malignom - Bösartiges Wachstum, Tumor
Mamma - die weibliche Brust
Mammakarzinom - Brustkrebs, ausgehend vom Epithel der Brustdrüse
Mammographie - die Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Nach wie vor die aussagekräftigste technische Untersuchung zur Früherkennung, da auch noch nicht tastbare Tumoren entdeckt werden können. Die endgültige Aussage über die Bösartigkeit einer Veränderung kann allerdings nur die Entnahme einer Gewebeprobe bringen.
Manifestation - Das Erkennbarwerden einer Krankheit
manuell - mit der Hand, von Hand
Mastektomie - Amputation der weiblichen Brust
Mediastinum - Raum, der durch Lungenflügel, Brustbein, Wirbelsäule und Zwerchfell begrenzt wird. Hier befinden sich Aortenbogen (Anfang der Hauptschlagader), die großen venösen Gefäße, Speise- und Luftröhre, sowie die dazugehörigen Lymphknoten
Melanom - Bösartige Geschwulst, die aus den Melanozyten, das sind die pigmentbildenden Zellen in der Haut, hervorgeht.
Menopause - Zeitpunkt der letzten Menstruation, dem keine monatlichen Blutungen der Frau mehr folgen, bedingt durch das Nachlassen der Eierstock-Funktion (siehe Ovarien). Meist zwischen 47. und 52. Lebensjahr.
Metabolismus - Der Stoffwechsel, Gesamtheit aller chemischen und physikalischen Vorgänge, durch die lebende Substanz erzeugt und erhalten wird.
Metabolit - Substanz mit Funktion im Stoffwechsel, Stoffwechselprodukt, durch Stoffwechselprozesse in ihrer chemischen Struktur veränderte Umwandlungsprodukte körpereigener oder körperfremder Stoffe (z.B. Medikamente).
Metastase - Krankheitsherd, der durch die Verschleppung von Krankheitserregern (Tumorzellen, Bakterien) aus einem ursprünglichen Krankheitsherd entsteht.
metastasieren - Das Ansiedeln von Teilen erkrankten Gewebes fern vom ursprünglichen Entstehungsort (siehe Metastase).
Mikrochirugie - Durchführung von Operationen mit optischen Vergrößerungsgeräten (Lupenbrille, Operationsmikroskop) zur Verbindung kleinster Gewebsstrukturen.
Mikroskop - optisches Gerät zur Betrachtung sehr kleiner Objekte. Dabei wird das beleuchtete Objekt in zwei Stufen vergrößert, bis zu 1500 fach.
Milz - zwischen Magen und linker Niere in der Nähe des Zwerchfells gelegenes, in den Blutkreislauf eingeschaltetes Organ des lymphatischen Systems. Die Milz bildet Lymphozyten, speichert Blut und reinigt es von überalterten oder sonstwie unbrauchbaren Blutzellen.
Mitose - Zellteilung
monoklonal - von einem einzigen Zellklon ausgehend beziehungsweise produziert; Gegensatz: polyklonal
Motilität - Beweglichkeit
Mukosa - Schleimhaut
Mukositis - Entzündung der Schleimhäute
multipel - mehrfach
multiples Myelom - Plasmozytom
Mutagen - Faktor, der zu vermehrten Mutationen führt.
Mutation - Veränderung des Erbgutes, die durch äußere Einflüsse oder spontan entstehen kann.
myelogen - aus dem Knochenmark entstanden
Myelographie - die Röntgendarstellung des Rückenmarkkanals mit Kontrastmittel
Myelom - vom Knochenmark ausgehende Geschwulst
Myelosuppression - anderer Ausdruck für Knochenmarksdepression
Mykose - Erkrankung, die durch Pilze verursacht wird.
Myokard - Herzmuskel
Myosarkom - bösartiger Tumor (Sarkom) des quergestreiften beziehungsweise glatten Muskelgewebes.

